Wetterregeln für den Monat April

 

An dieser Stelle sind die Kollegen von Donnerwetter.de wieder einmal dem Wahrheitsgehalt von 

 

Wetterregeln auf der Spur ...

 

 

Dem launenhaften April auf der Spur

 

Regen, Schnee, Sonne im Wechsel - das Wetter der kommenden Wochen wird wieder dem Monatsnamen gerecht werden. Michael Klein vom Wetterservice Donnerwetter.de ist dem sprichwörtlichen "April­-Wetter" einmal auf den Grund gegangen.

 

"April, April, der macht was er will."

 

Dies dürfte wohl die bekannteste aller Bauernregeln sein. Und sie genießt ihren Ruhm mit Recht, trifft sie doch das April-Wetter sehr gut: Einmal klettern die Temperaturen auf sommerliche 20 Grad, ein paar Tage später wird es schon wieder eisig kalt, es fällt sogar Schnee.

"Der Grund ist die Umstellung des Wetters von Winter auf Sommer, die unterschiedliche Erwärmung von Wasser und Land", sagt Michael Klein. Während die Landmasse des Kontinents durch die April-Sonne schon recht stark aufgeheizt wird, sind das Wasser der Meere und die Polargebiete noch kalt. Je nach Richtung der Luftströmung setzt sich dann kalte oder warme Luft durch.

 

 "Gibt's im April mehr Regen als Sonnenschein, wird warm und trocken der Juni sein."

Wissenschaftlich bestätigen lässt sich diese Regel anhand der langjährigen Wetteraufzeichnungen nicht. Anscheinend ist das Wetter nicht ganz so ausgleichend gerecht, wie es sich die alte Weisheit wohl wünscht.

 

"Wie's im April und Maien war, so wird das Wetter im ganzen Jahr."

 

Eine Regel, die im direkten Widerspruch zur vorigen steht. Und tatsächlich ist an ihr auch etwas dran. Denn in zwei von drei Fällen folgt einem warmen April/Mai wirklich ein insgesamt warmer Sommer. Ein zu kaltes Frühjahr dagegen sorgt auch für einen zu kalten Sommer. (pm1sts)  

 

Quelle: Lausitzer Rundschau, 29.03.2008

 

Hier nun weitere mehr oder bekannte Wetterregeln:

 

 

Wenn zu Ostern die Sonne scheint,
sitzt der Bauer am Speicher
und  weint.

 

Aprilflöckchen bringen Maiglöckchen.

 

Wind, der von Ostern bis Pfingsten regiert,

im ganzen Jahr sich nicht verliert.

 

Leinsam sä‘ an Ezechiel (10. April ?),

dem 100. Tag nach Neujahr,

so gedeiht er wunderbar.

 

Aprilreif ist Gift für die Felder.

 

Wie die erste Hälfte April,

so auch der Sommer.

Wenn der April wie ein Löwe kommt,

so geht er wie ein Lamm.

 

Am besten hat’s der Herrgott im April:

Er kann’s Wetter machen, wie er will.

 

Aprilwetter und Frauensinn –

veränderlich von Anbeginn.

 

April, nass und kalt,

wächst das Korn wie ein Wald.

 

Maikäfer, die im April schwirren,

müssen meist im Mai erfrieren.

 

Aprilenglut tut selten gut.

 

Aprilschnee düngt,

Märzenschnee frisst.

 

Am Tage Tiburtii (14. April)

sollen die Felder grünen.

 

Der April macht alle Tag‘

neunmal sein Spiel.

 

Wenn der April Spektakel macht,

gibt’s Korn und Heu in voller Pracht.

 

Freitags Mittag prägt uns ein,

wie Sonntag wird das Wetter sein.

 

Zu Georgi (23. April) blinde Reben,

volle Trauben später geben.

 

 

Gewitter vorm Georgiustag (22. April),

folgt gewiss noch Kälte nach.

 

 

April windig und trocken,

macht alles Wachstum stocken.

 

Donner im April,

ist des Bauern Will‘.

 

Montagswetter

Wird nicht Wochen alt.

 

So lange es vor St. Markus (25.April) warm ist,

so lange ist es nachher kalt.

 

Bauen im April die Schwalben,

gibt´s viel Futter, Korn und Kolben.

 

Der April mag sein, wie er will,

er bringt Laub und Gras und macht er´s noch so gut,

macht er dem Bauern einen weißen Hut.

 

 

 

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